Der GisboTimer ermittelt anhand der o.g. Kriterien und der Zeitspanne (s.u.) die Erschwerniszulagen für den jeweiligen Abrechnungsmonat. Die Maske, die nach der Monatsabrechnung automatisch erscheint, zeigt alle Mitarbeiter mit deren bisherigen Zulage und einer vom GisboTimer für den aktuellen Monat vorgeschlagenen Erschwerniszulage.
Der Benutzer kann den Vorschlag durch einen Klick auf die Spalte (LBV) bestätigen (+) oder ablehnen (-).
Durch manuelle Eingabe einer Erschwerniszulage in die Spalte ‚Neue’ und des Änderungsdatums in der gleichnamigen Spalte kann er sie bearbeiten.
Sind alle Erschwerniszulagen korrekt, sollte man im nächsten Schritt diese Einstellung Speichern (Button). Daraufhin erscheint ein Dialog mit der Frage: „Sollen die Schichtzulagen so an die Zahlstelle übernommen werden?“. Mit ‚JA’ wird automatisch eine Änderungsmitteilung an das LBV generiert und die neue Schichtzulage als aktuelle Schichtzulage gespeichert. Diese Änderungsmitteilung geht auf dem gleichen Weg wie die DUZ mit der Dateierstellung an das LBV. Bei Auswahl ‚Nein’ wird die Erschwerniszulage zwar gespeichert, gelangt aber nicht an das LBV.
Eine orange gefärbte Zelle der Spalten ‚Alte’ oder ‚Neue’ zeigt an, dass die vorgeschlagene Erschwerniszulage manuell überschrieben wurde. Bewegt man den Mauszeiger über das Feld, erscheint ein gelbes Infofeld mit der programmtechnisch ermittelten Erschwerniszulage.
Wichtig: Das Programm bietet nur einen Vorschlag für die Erschwerniszulage!
Dieser Vorschlag muss vom Dienstplaner überprüft werden. Der Dienstplaner steuert über die Spalte ‚LBV’, ob die neu ermittelte Erschwerniszulage an das LBV übertragen werden soll. Besonders bei der großen Schichtzulage und der Wechselschichtzulage kann es - auf Grund der erforderlichen Regelmäßigkeit - zu Abweichungen in der Beurteilung zwischen „Mensch und Maschine“ kommen.
Die Optionsfelder ‚Schichtzulage’ (geändert, keine, nicht geändert) dienen als Filter. Es werden zuerst nur die Mitarbeiter angezeigt, deren Erschwerniszulage sich nach den Erkenntnissen des GisboTimers ändern müsste. Durch Veränderung der Filteroptionen kann man sich die Anzeige auf die eigenen Bedürfnisse einstellen.
Die Auswahlfelder ‚Abrechnungsmonat’ ermöglichen eine Sicht auf die Erschwerniszulage der Vormonate der einzelnen Mitarbeiter.
Der Button ‚Export/Drucken’ übergibt die Daten an MS Excel, die darüber auch gedruckt werden können.
Eine ‚Einzelübersicht’ für den zuvor markierten Mitarbeiter erhält man durch einen Klick auf den gleichnamigen Button. Diese Übersicht zeigt die Erschwerniszulagen und der zugrundeliegenden Kriterien der letzten 12 Monate. Sie dient als Hilfestellung, schnell einen Jahresüberblick für einen Mitarbeiter zu bekommen, ohne sich durch die einzelnen Monate schalten zu müssen.
Der Button ‚Dienstplan’ neben dem Namen des Mitarbeiters öffnet den Dienstplan dieser Person für den Zeitraum der letzten 14 Wochen. Ein weiterer Klick auf den Button ‚Einzelübersicht’ schließt die Auswertung.
In der Einzelübersicht gibt es zwei weitere Funktionen:
-
Der Schaltknopf ‚Verteilung der Arbeitszeiten’ stellt die zeitliche Verteilung der Arbeitszeiten des Mitarbeiters innerhalb 24 Stunden dar, mit farblicher Unterscheidung der Dienstart sowie der Abwesenheiten, bezogen auf einen Zeitraum von 14 Wochen.
-
Der Button ‚Zusatzurlaub’ zeigt, wie die einzelnen Monate hinsichtlich des Schichtdienstes vom GisboTimer bewertet wurden. Dabei wird nach
ständiger (____) Schicht-/Wechselschicht sowie
nicht ständiger (------) Schicht-/Wechselschicht
unterschieden. (Siehe DBSW-Ermittlung)
Unter jedem Monat des zurückliegenden Jahres wird die vom GisboTimer erkannte Schichtart dargestellt. Diese Anzeige bietet dem Benutzer Einsicht in die Grundlage der DBSW-Ermittlung.